Sommerlager in Süderen
Der Start ins Sommerlager war geprägt von viel Vorfreude, Motivation und natürlich auch einer guten Portion Aufregung. Noch wusste niemand so genau, was die kommenden Tage bringen würden. Bereits bei der Ankunft sorgte das Lagerhaus für den ersten erstaunten Eindruck. Es war riesig, verfügte über zahlreiche Zimmer und hatte mit seinen knarrenden Böden und Geräuschen definitiv seinen ganz eigenen Charme.
Auch das Wetter meinte es ausgesprochen gut mit dem Sommerlager. Bei hochsommerlichen Temperaturen war schnell klar, dass Abkühlung in diesen Tagen besonders willkommen sein würde. Der Brunnen vor der Türe war dafür perfekt gelegen. Sonne gab es jedenfalls mehr als genug, und die warmen Tage boten beste Voraussetzungen für Aktivitäten draussen, Ausflüge und natürlich den einen oder anderen Sprung ins Wasser. Vor allem nach dem Dienstag mit einer herausfordernden Wanderung die steil nach Oben ging.
Am Mittwoch erfolgte der Wechsel zur zweiten Betreuungsgruppe. Gemeinsam ging es auf einen tollen Spielplatz in Steffisburg, der deutlich mehr zu bieten hatte als nur Rutschbahn und Schaukel. Ein kleiner Zoo und verschiedene Wasserspiele sorgten für Abwechslung und machten den Ausflug bei den hohen Temperaturen zu einer besonders passenden Unternehmung.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Sonne und verschiedener Ausflüge. In kleineren Gruppen wurden unterschiedliche Badis rund um Thun und Steffisburg besucht. Dort wurde ausgiebig gebadet, die Sonne genossen und zwischendurch auch ordentlich Energie in Form von Burgern und Pommes nachgetankt. Eine durchaus gelungene Kombination aus Bewegung, Abkühlung und Feriengefühl.
Am Freitag hiess es schliesslich bereits wieder packen, aufräumen und Abschied nehmen. Mit Bus und Zug ging es zurück Richtung Wohnschule. Zum Abschluss durfte eine leckere Pizza natürlich nicht fehlen und sorgte noch einmal für einen gemütlichen gemeinsamen Schlusspunkt unter eine intensive und abwechslungsreiche Lagerwoche. Nach einigen heissen Tagen, vielen Erlebnissen und zahlreichen Eindrücken war die Rückkehr dann aber ebenfalls willkommen.
Und spätestens beim ersten Abend zurück wurde ein kleiner Luxus besonders geschätzt: ein ruhiges, mückenfreies Zimmer. In diesem Punkt waren sich wohl alle einig – unabhängig vom Alter.